Alles beginnt mit dem Essen | #30TageOhneMilch

Wie ihr in dem Video bereits gesehen habt, möchte ich (Julia) 30 Tage auf alle Milchprodukte verzichten. Das bedeutet Käse, Milch, Joghurt, Sahne, usw. wird in dem kommenden Monat nicht auf meinem Speiseplan stehen. Milch ist neben Gemüse und Fisch eines der wenigen Lebensmittel, auf die ich in meinem gesamten Leben noch nicht verzichtet habe. Zu sehr liebe ich den Milchkaffee am Morgen, ein Stück Käse am Abend oder ganz einfach einen Joghurt zwischendurch.

Da es zahlreiche Diskussionen darüber gibt ob Milch für uns gesund ist oder nicht, werde ich es nun einfach einmal ausprobieren. Das letzte Buch, dass mich dazu inspiriert hat, siehst du weiter unten.

Hier erfährst du, wie das Projekt ausgegangen ist. Und hier siehst du ein Video mit dem Zwischenstand.

Hast du damit schon einmal Erfahrungen gemacht oder verzichtest du sogar ganz auf Milch? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.

Alles beginnt mit dem Essen

// Alles beginnt mit dem Essen

Das Buch Alles beginnt mit dem Essen‘ von Dallas und Melissa Hartwig, erschienen im riva Verlag gilt als Teil der Basisliteratur für die Paleo Ernährung. Sie haben es erstmals 2012 in den USA veröffentlicht und seither regelmäßig überarbeitet. Sie beschreiben in diesem Buch ganz genau, wie der menschliche Körper funktioniert, was er wann braucht und warum manche Lebensmittel schädlich sind. Zum Schluss bieten sie ein 30-Tage Programm an (Es heißt Whole30), dass durch viel Material auf der Whole30 Internetseite ergänzt wird.

Zu Beginn konzentrieren sich die Autoren auf den Körper. Was braucht unser Gehirn um gut zu funktionieren? Warum sind Hormone so wichtig und was ist das Problem, wenn unsere Botenstoffe nicht mehr richtig arbeiten können. In diesem Teil beschreiben die Autoren sehr verständlich, was wie funktioniert. Auch auf resultierende Krankheiten gehen die Autoren sehr gut ein. Ich habe einige neue Zusammenhänge zwischen Krankheiten und der dazugehörigen Nahrung erkennen können. Alles ist mit Quellen hinterlegt, die auf den letzten Seiten des Buches gefunden werden können.

Anschließend werden unsere wichtigsten Ernährungsgruppen Stück für Stück analysiert. Sie sind dabei unterteilt in weniger gut (Zucker, Süßungsmittel, Samenöle, Getreide, etc.) und besser (Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst) für unsere Gesundheit. Aus diesem Bereich habe ich nachvollziehen können, warum bspw. Milch nicht unbedingt gut für uns ist.

Anschließend gibt es noch zahlreiche Tipps & Tricks für den Alltag und abschließend auch ein 30-Tage Programm. Dieses Programm ist sehr ähnlich wie unsere aktuelle Low Carb Ernährung. (Kein Weizen, Reis, Zucker, etc.) Der größte Unterschied besteht darin, dass sie Milch weglassen und gelegentlich als Nachtisch auf Obst setzen, denn es ist wichtig, dass man wenn man Lust auf etwas Süßes hat, dieses mit möglichst vielen Nährstoffen kombiniert.

Jedes Kapitel beginnt mit Leserbriefen, die die beiden erhalten haben. Da sie ihre Website schon vor dem Buch gehabt haben, kann man sich ausrechnen, wie viele tausende Briefe die beiden wohl von glücklichen und (mittlerweile) gesunden Lesern erhalten haben.

Hier kannst du einen Blick in das Buch werfen.‘

Fazit: Dieses Buch ist wunderbar! Falls du dich für Gesundheit und Ernährung interessierst, solltest du es dir absolut einmal ausleihen oder kaufen. Es ist sehr angenehm, dass die Autoren keinen strikten Plan vorgeben, ein bestimmtes Abnehmlevel versprechen oder Lebensmittel verbieten oder erlauben. Sie geben dir zahlreiche Hilfsmittel und Ratschläge mit auf den Weg, aber was und wie viel du isst bleibt ganz alleine dir überlassen. Es geht ihnen darum, dass man versteht, was gesunde Ernährung bedeutet.


2017-03-17T15:07:14+00:00

6 Kommentare

  1. Irene 26. Oktober 2015 at 18:58- Antworten

    Hallo Julia,
    ja, auch ich bin begeistert von diesem Buch. Ich habe es zuerst in Englisch gelesen (Kindl) aber nicht ganz alles verstanden (Sprachkenntnisse nicht ausreichend).
    Dann habe ich es in Deutsch entdeckt und ebenfalls auf dem Kindl gelesen. Das Buch gibt es ja erst seit Anfang Oktober.
    Ich habe am 25. September mit dem 30 Tage Programm angefangen. Es geht ja nicht nur darum, Milchprodukte wegzulassen – es werden auch alle Zuckerarten weggelassen (also auch Siruparten oder chemische Süßstoffe wie Stevia u.a.mehr).
    Es werden sämtliche Mehle weggelassen, auch die aus Mandel-, Lein-, oder Kokos hergestellten, denn es soll in diesen 30 Tagen nichts „nachempfunden“ werden – also auch keine Cookies aus den erlaubten Lebensmitteln.
    Ja, und dann eben auch die Hülsenfrüchte! Es gibt also auch nichts davon!
    Dafür isst man viele gute Öle usw.

    Es interessiert mich schon, ob du jetzt nur die Milch weglässt, oder ob die Whole30 machst.

    Liebe Grüße
    Irene

    P.S. meine 30 Tage sind eigentlich um, ich musste allerdings die „Wieder-Einführungf“ verschieben, da ich gestern Durchfall bekommen habe.
    Vermutlich fange ich morgen damit an.

    • Lachfoodies.de 27. Oktober 2015 at 13:58- Antworten

      Liebe Irene,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich kann allem nur Zustimmen. 🙂
      Da wir uns durch Low Carb (abgesehen von gelegentlich Stevia) fast nach diesem Konzept ernähren, habe ich mich nur auf Milchprodukte konzentriert. Das ist definitiv der größte Unterschied. Mittlerweile esse und trinke ich wieder Milch, jedoch hat sich der Konsum ein bisschen eingeschränkt. Durch das Experiment bin ich erst darauf gekommen, wie man denn z.B. ohne Milch backen kann.
      Ganz darauf verzichten möchte ich persönlich dennoch nicht. 😉

      Toll, dass du die 30 Tage durchgehalten hast! Welche Lebensmittel wirst du nun wieder einführen?

      Liebe Grüße

      Julia

      • Irene 28. Oktober 2015 at 9:23- Antworten

        Liebe Julia,
        hast du wirklich 30 Tage ohne Milch und Milchprodukte gemacht? Das Buch gibt es doch erst seit Anfang Oktober?
        Ich finde schon, dass außer der Milch noch Unterschiede zu Paleo bestehen. Bei W30 werden keinerlei Sojaprodukte verwendet. Aber sicher, es gibt auch Parallelen.

        Was ich wieder essen werde, weiß ich noch nicht. Es gibt ja ein ganz spezielles Einführungsprogramm, das ich jetzt durchlaufe. Alle 3 Tage nimmt man eine Lebensmittelgruppe, geht dann aber wieder für 2 weitere Tage zu W30 zurück. Dann, am 4. Tag kommt die nächste Gruppe.
        Auf diese Weise gibt es 4 Gruppen. Die Reihenfolge kann man wählen.

        Bei mir: Tag1 = Milchprodukte, Tag 4 = Lebensmittel mit Gluten, Tag 7 = Glutenfreie Lebensmittel, Tag 10 = Hülsenfrüchte.

        Nun muss man seinen Körper beobachten, wie er darauf reagiert. Falls man bei einer Gruppe merkt, das sie schwierig ist, kommt man später darauf zurück (wenn sie einem wichtig ist) und probiert es noch einmal mit einzelnen Dingen und kleinen Portionen aus der Gruppe.

        Gestern habe ich morgens Joghurt gehabt, mittags etwas mit Käse – anschließend eine Kugel Eis (hmmmm) – abend etwas Quark.
        Ich habe alles gut vertragen, und bis jetzt keinerlei negative Veränderungen.

        Mal sehen, ob ich etwas entdecke, was ich weglassen werde.

        Ich würde es sehr begrüßen, wenn es in Deutschland jemanden gäbe, die/der einen Blog aufmacht. Denn wenn jemand gar kein Englisch spricht, dann ist es schon ein wenig schwierig, all die Tipps zu erkennen. Vor allem zu erkennen, dass es sich hier nicht um eine Diät handelt, sondern um eine Ernährungsform!

        Für mich waren diese 30 Tage sehr wertvoll, denn ich stelle Veränderungen fest (habe 2 Immunerkrankungen – und noch einiges dazu).

        Liebe Grüße
        Irene

        • Lachfoodies.de 28. Oktober 2015 at 12:35- Antworten

          Liebe Irene,

          wir bekommen die Bücher meist einige Wochen früher. Ich habe das Projekt jedoch frühzeitig abgebrochen. Warum kannst du in den Folgebeiträgen nachlesen. 😉 Ich fühle mich mit unserer Low Carb Ernährung mit Milchprodukten sehr wohl und auch meine Neurodermitis ist damit verschwunden. 🙂
          Genau, das beschreibt er ja in seinem Buch ganz gut. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei, denn manchmal ist es ja gar nicht so leicht, herauszufinden, welche Lebensmittelgruppe einem wirklich schadet, denn jeder Mensch ist da ja anders gebaut.

          Ja, unsere Worte. Wenn man es für sinnvoll hält, sollte man seine Ernährung umstellen, aber keine kurzzeitigen Diäten verfolgen. Manchmal erkennt man aber auch erst durch eine Diätbedingte Ernährungsumstellung, was einem gut tut. 😀

          Liebe Grüße

          Julia

  2. Irene 28. Oktober 2015 at 13:11- Antworten

    Liebe Julia,
    wo finde ich die erwähnten Folgebeiträge? Sie würden mich schon interessieren.

    Ich bin auch richtig happy, dass ich auf Milchprodukte nicht negativ reagiere. Das würde ich sehr SEHR vermissen.

    Liebe Grüße
    Irene

    • Lachfoodies.de 28. Oktober 2015 at 13:20- Antworten

      Liebe Irene,

      da haben wir doch tatsächlich vergessen, die anderen Beiträge zu verlinken. Es gibt noch einen weiteren Beitrag und ein Video. Das ist nun oben im Text verlinkt.

      Da haben wir wirklich Glück! 😉

      Liebe Grüße
      Julia 🙂

Hinterlasse einen Kommentar

Simple Share Buttons