Beef Jerky selbstgemacht

  • selbstgemachter Beef Jerky

In der Low Carb Ernährung ist Beef Jerky oder zu Deutsch Dörrfleisch eine schöne und schmackhafte Alternative für unterwegs. Keine Kohlenhydrate, nährstoffreich und sättigend, alles in allem eine super Sache. Mittlerweile gibt es auch einige Bezugsquellen für Beef Jerky, einige davon mit besonders guter Qualität.

selbstgemachtes Dörrfleisch
Heute berichten wir euch mal von unserem ersten Versuch, Fleisch selbst zu Hause zu trocknen. Selbstgemachtes Beef Jerky also. Scheinbar gibt es einige Leute, die das recht erfolgreich hinbekommen. Die ausführlichste Anleitung findet sich auf der Homepage von Markus Fünfrocken, der dort sein Lieblings-Beef Jerky mit vielen ausgesuchten Zutaten herstellt. Bei unserem eigenen Versuch machen wir uns das ganze etwas einfacher und verwenden für die Marinade nur Zutaten, die man auch auf die Schnelle im Supermarkt bekommt. Das Fleisch kommt von einer Metzgerei, bei der wir auch sonst häufig einkaufen. Wie häufig empfohlen, haben wir einfach Rouladen-Fleisch genommen. Es ist bereits vorgeschnitten und eignet sich hervorragend für einen ersten Versuch.

Mariniertes Fleisch für Beef Jerky
Für die Marinade haben wir Sojasauce und Essig mit Sambal Oelek, Salz&Pfeffer und etwas Stevia gewürzt. Darin haben wir die Fleischstücke dann für 24 Stunden eingelegt. Danach lässt man die Fleischstücke am besten in einem Edelstahlsieb abtropfen und tupft sie anschließend mit Küchenpapier trocken. Schon sind sie bereit für den Ofen oder den Dörrautomaten. Wir waren uns etwas unsicher, wie lange das Fleisch getrocknet werden sollte und wollten beim erten Versuch auf Nummer sicher gehen. Also lieber etwas länger. Bei 48 Grad hat das Fleisch also gute 11 Stunden im Dörrautomaten zugebracht. So sah das Ergebnis dann aus:

selbstgemachter Beef Jerky
Aus einem Kilo frischem Rindfleisch sind auf diese Weise etwa 350 g. Beef Jerky geworden. Das Fleisch schmeckt super und kann problemlos mit gekauften Produkten mithalten. Es ist allerdings fast ein bisschen zu trocken geworden aber das war z.T. ja auch so gewollt und dem ersten Versuch geschuldet. Beim nächsten Mal werden wir etwas kürzer trocknen oder bei niedrigerer Temperatur. Und ja, ein nächstes Mal wird es definitiv geben, denn wir sind auf den Geschmack gekommen und werden sicherlich viele unterschiedliche Marinaden ausprobieren und darüber berichten. Wenn ihr bereits selbst Erfahrung mit selbst gemachtem Beef Jerky gesammelt habt und eine Marinade oder bestimmte Gewürze empfehlen könnt, dann freuen wir uns über euren Kommentar!!

Beef Jerky und Dörrautomat

selbstgemachter Beef Jerky
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Beef Jerky selbstgemacht

Gericht Fleisch, Snack
Ernährung Low Carb
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Arbeitszeit 40 Minuten
Autor lachfoodies.de

Zutaten

Fleisch

  • 1 kg Rouladen vom Metzger oder ein anderes mageres Rindfleisch, 4-5mm dicke Scheiben

Für die Marinade

  • 100 ml Sojasauce
  • 150 ml Bio Apfelessig
  • 1 EL Sambal Oelek
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Msp. Stevia

Anleitung

  1. Zutaten für die Marinade gründlich vermischen.

  2. Fleisch von etwaigen Fetträndern befreien und in gewünschte Portionen schneiden.

  3. Fleisch und Marinade abwechselnd in einen Gefierbeutel füllen.

  4. Möglichst die Luft aus dem Beutel gerausdrücken und verschließen.

  5. zwölf bis 24 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.

  6. Abtropfen lassen,mit Küchenpapier gründlich tockentupfen.

  7. Auf Gitter verteilt bei ca. 50 Grad im Ofen (Umluft und kleinen Spalt offenlassen) oder im Dörrautomaten etwa 8-10 Stunden trocknen lassen.

 


2017-04-10T08:11:22+00:00

3 Kommentare

  1. Evy 18. Oktober 2015 at 13:51- Antworten

    Ich wollte mir das mal im Supermarkt kaufen, aber… Fleisch, das nicht frisch aussieht, stößt mich ab 😛 11 h klingt nach einer ziemlichen Energieverschwendung… Ist es das?

    • Lachfoodies.de 24. Oktober 2015 at 13:07- Antworten

      Wir mögen es auch lieber, wenn wir es selbst gemacht haben und wissen was wir da essen. 😉 Nein, eine Energieverschwendung ist das nicht, denn das Gerät arbeitet verhältnissmäßig effizient. Die Stromkosten kommen aber natürlich noch dazu. Wir haben das einmal durchgerechnet und trotz aller Kosten ist das Beef Jerky auf diese Art günstiger als die gleiche Qualität über Dritte. 😉

      Liebe Grüße
      Julia

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