Ein sommerliches Low Carb Huhn auf Paprika

Der Sommer hat uns in Deutschland nun doch endlich besucht. Seit Tagen ist es schon richtig heiß und ich habe dann meist keine Lust auf Gerichte die schwer im Magen liegen. Auf zu viel Fett verzichte ich im Moment also tatsächlich gerne, stattdessen muss etwas leichteres her. Etwas das sättigend, leicht und dennoch Low Carb ist.

Mit diesem Ziel vor Augen bin ich einkaufen gegangen. Huhn gab es bei uns schon länger nicht mehr, da ich wohl eine zeitlang zu viele Berichte über Massentierhaltung gesehen habe. Daher essen wir mittlerweile weniger Fleisch und wenn, dann vom Metzger unseres Vertrauens. Und das lohnt sich! Das Fleisch schmeckt nicht nur besser, wenn die Tiere gesund und stark waren, dann profitierst auch du von den vielen Nährstoffen.

Dazu sollte es etwas Gemüse geben und was passt besser zum Sommer als ein kunterbuntes Gemüse? Richtig, bunte Paprika, zwinker. Und nun überlasse ich den Rest den Bildern. Viel Spaß beim Lesen! Das Rezept findest du weiter unten.

Isst du viel Fleisch? Mich würde das sehr interessieren, lass uns doch einen Kommentar da.

Low Carb Huhn auf Paprika

Low Carb Huhn auf Paprika

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Ein sommerliches Low Carb Huhn auf Paprika

Gericht Fleisch, Hauptgericht
Ernährung Low Carb
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Arbeitszeit 15 Minuten
Portionen 2 Personen
Kalorien p. Portion 378 kcal
Autor lachfoodies.de

Zutaten

  • 380 g Hähnchenbrust
  • 3 Paprika rot, gelb, grün
  • 1 Zwiebel
  • 2 TL scharfer Senf
  • 1 TL Sesam
  • 1 Msp Stevia pur
  • 70 g Frischkäse
  • Salz, Pfeffer
  • Fett für die Pfanne

Anleitung

  1. Zu Beginn benötigen wir 2 Pfannen. In beide geben wir etwas Fett (z.B. Butterschmalz) und erhitzen dieses.
  2. Nun halbieren wir die Zwiebel und schneiden sie in feine Ringe. Diese geben wir in Pfanne 1 und braten sie gut durch.
  3. In der Zwischenzeit schneiden wir das Fleisch in kleinere Stückchen und geben auch diese in Pfanne 2 und braten es scharf an. Sobald es außen leicht braun wird, stellst du den Herd auf mittlere Stufe.
  4. Nun die Paprika waschen, entkernen, halbieren und in schmale Streifen schneiden. Auch diese zu den Zwiebeln in Pfanne 1 geben.
  5. Ist das Huhn soweit durchgebraten wird Senf, Stevia, Salz, Pfeffer und Sesam dazugegeben. Gut unterrühren und auf kleiner Stufe stehen lassen, bis die Paprika soweit ist.
  6. Wird die Paprika langsam weich, dann wird der Frischkäse, Salz und Pfeffer untergerührt.
  7. Nun alles servieren und genießen
Nutrition Facts
Ein sommerliches Low Carb Huhn auf Paprika
Amount Per Serving
Calories 378 Calories from Fat 135
% Daily Value*
Total Fat 15g 23%
Total Carbohydrates 19g 6%
Protein 43g 86%
* Percent Daily Values are based on a 2000 calorie diet.

Low Carb Huhn auf Paprika

Low Carb Huhn auf Paprika


2017-03-17T15:07:22+00:00

2 Kommentare

  1. Mara 16. Juli 2015 at 9:58- Antworten

    Dann lasse ich doch mal den ersten Kommentar da und beantworte Eure Frage: Nein, ich esse nicht viel Fleisch. Um genau zu sein, gar keins. Ich lebe seit einem halben Jahr vegan, nachdem ich zuvor auch Low-Carber war.

    Bevor ich nun als vegane Spinnerin gelte, lass mich das kurz erklären. Alle Welt hat inzwischen begriffen, dass viel Fleisch und andere tierische Produkte schädlich für Körper, Umwelt und Tiere sind – außer die Low-Carber. Die ballern sich fröhlich weiter mit massig Tierprodukten zu und propagieren so deren Konsum.

    Ihr kauft weniger Fleisch? Glaube ich kaum. Fast alle Eure herzhaften Rezepte enthalten nämlich Fleisch – dazu reicht ein kurzer Blick auf Eurem Blog. Und wenn mal ein Rezept kein Fleisch enthält, dann dafür massig Eier oder Milchprodukte.

    Inzwischen ist mehr als bewiesen, wie schädlich diese Lebensmittel sind. Selbst WENN Low Carb gesund wäre – für die vielen Tiere, die dafür sterben, ist es sicher nicht gesund.

    Gerade erst postest du einen Artikel auf Facebook, wie schädlich doch Soja ist. Was für ein Quatsch! Informiert Euch mal lieber richtig: 80% des schlechten, genmanipulierten Sojas (für das 3. Welt Länder ausgebeutet werden…) gehen in die Tiernahrung und somit in Fleisch, Eier und Milch. Das bedeutet, dass Tier-Konsumenten, (wo ihr ja sehr fleißig dabei seid…) viiiiiel mehr Soja essen (über die Tierprodukte…) als der Vegetarier/Veganer, der 1-2x pro Woche ein Stück Tofu isst. Der Soja für Tofu und co. wird übrigens größtenteils in Deutschland und Umland angebaut – hat also nichts mit dem Mist zu tun, der in der Tiernahrung ist.

    Ich weiß, ihr seid von Eurer Ernährungsweise überzeugt. Und vermutlich könnt ihr nun, da ihr erfolgreich darüber blogt, auch keinen Rückzieher mehr machen. Aber vielleicht schaut ihr doch ab und zu mal über den Tellerrand und hinterfragt das Ganze doch noch mal.

    Viele liebe Grüße
    Mara

    • Lachfoodies.de 16. Juli 2015 at 10:10- Antworten

      Liebe Mara,

      vielen Dank für deinen ehrlichen Kommentar! In der Tat essen wir weniger Fleisch, da wir nahezu nur die Rezepte mit Fleisch kochen, die wir auch vorstellen. (Etwa 4 Stück im Monat) Unser Fleisch kaufen wir bei einem Metzger bei uns im Umland, bei welchem wir wissen, wo die Tiere vorher auf der Weide standen.
      Das Low Carb jedoch meist mit einem sehr hohen Fleischkonsum in Verbindung steht ist uns durchaus bewusst und auch, dass Low Carb eine sehr teure Ernährungsweise werden kann, wenn man bei allen tierischen Produkten auf regionale und hochwertige Produkte setzt. (Wir sind der Meinung, dass man weniger, aber dafür wirklich hochwertiges Fleisch essen sollte, da man im Bezug auf die Nährstoffe auch nur von gutem Fleisch profitieren kann.)
      Wir finden es sehr wichtig, dass es sich Low Carber darüber bewusst sind wo die Produkte herkommen und demzufolge auch, welche Inhaltsstoffe dementsprechend enthalten sind. (Denn wie du bereits geschrieben hast, alles was das Tier bekommt, bekommen wir im Nachhinein auch.)

      Wir haben uns mit Sojaprodukten auseinandergesetzt und für uns beschlossen, dass wir sie so weit wie möglich aus unserem Ernährungsplan streichen möchten. Es freut uns aber, dass du dich mit diesem Thema auch auseinandergesetzt hast und nun eine Ernährungsweise gefunden hast, die dir gut tut und die du für moralisch vertretbar hälst.

      Das wichtigste bei unserer Ernährung ist es doch, dass wir uns dem Bewusst sind was wir essen und welche Auswirkungen es auf unseren Körper haben kann. Das muss letztlich aber jeder für sich selbst herausfinden. 🙂

      Liebe Grüße

      Julia

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