Low Carb Rüblikuchen

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Die Karotte im Low Carb Kuchen

Ich weiß noch wie es früher auf Familienfesten Karotten Kuchen gab und ich immer dachte: „Gemüse? Im Kuchen?!?“ Aber seit dem Beginn unserer Low Carb Ernährung freue ich mich über jede süße Karotte, auch im Kuchen. Gemüse wie dieses macht den Kuchen nämlich zum einen saftiger und zum anderen süßer, was mir früher nie aufgefallen wäre.

Wir haben vor einigen Monaten einmal einen Thunfischsalat gegessen, der total süß geschmeckt hat weil Andrej, überraschenderweise Möhren in den Salat gemischt hat. Lange Rede, kurzer Sinnd: Seitdem denke ich ständig daran, endlich einmal einen Karottenkuchen auszuprobieren.

Ein einfacher Rüblikuchen wäre jedoch fast ein bisschen langweilig und was wäre ein Low Carb Nachtisch ohne Schokolade? Also kommt über den Kuchen noch eine Schokoladenglasur aus Schokolade und Sahne.

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Zubereitung Low Carb Karottenkuchen

Zu Beginn bereiten wir alle Zutaten vor. Dafür raspeln wir die Karotten. Ich nehme dafür diese Raspel. Das geht schnell und man schneidet sich nicht in die Finger. Dann schmelzen wir die Butter und geben sie zusammen mit allen Zutaten in eine Backschüssel und verrühren alles mit einem Rührgerät.

Der Teig kommt nun für 30 Minuten bei 180° Ober-/ Unterhitze in den Ofen. Sobald er fertig ist, lassen wir das Blech ein bisschen abkühlen und bereiten die Schokoladenglasur vor (Schokolade trocknet besser auf abgekühltem Kuchen).

Hierfür schmelzen wir die Schokolade in einem Topf, geben Sahne dazu und verrühren alles bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Ich habe hier 85% Schokolade genommen, da sie am wenigsten Zucker enthält. Es sollte aber auch mit jeder anderen funktionieren.

Ist die Schokolade geschmolzen, geben wir sie über den Kuchen und verstreichen alles gleichmäßig mit einem Messer (Profis können natürlich ein Konditorenmesser benutzen). Am Ende sollte eine gleichmäßige Oberfläche entstehen.

Jetzt die nur noch die Schokolade fest werden lassen und schon könnt ihr das wohl leckerste Gemüse der Welt genießen.

Viel Spaß beim Nachbacken!

(PS: Falls euch der Kuchen noch nicht süß genug ist, nehmt einfach etwas mehr Stevia. Mit der Steviamenge müsst ihr einfach herumexperimentieren und ausprobieren wie es euch am besten schmeckt.)

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Rezept Low Carb Rüblikuchen

Und nun endlich ist es soweit…Tataa… hier präsentiere ich euch nun endlich das Rezept für ein mittelgroßes Blech Rüblikuchen. Wir haben ihn beim zweiten Mal nicht mit der Schoko-Sahne-Mischung bestrichen, sondern mit einer Low Carb Nutella Variante von Xucker.

Low Carb Rueblikuchen Karottenkuchen Moehrenkuchen Foodblogger gesund

Low Carb Rüblikuchen

Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Arbeitszeit: 45 Minuten
Gericht: Kuchen, Süßes
Merkmal: glutenfrei, low carb
Portionen: 12 Stücke
Autor: lachfoodies.de

Zutaten

Teig

Guss

Zubereitung

  • Karotten raspeln (z.B. mit dieser Raspel).
  • Butter schmelzen.
  • Alle Zutaten für den Teig in einer Schüssel verrühren.
  • Teig auf einem Blech verteilen und für 30 Minuten bei 180° Ober-/ Unterhitze backen.
  • Abkühlen lassen.
  • Schokolade im Wasserbad schmelzen. Anschließend mit der Sahne zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.
  • Schokolade gleichmäßig über dem Kuchen verstreichen und abkühlen lassen.
    Hinweis: Die Schokocreme wird nicht ganz fest, sondern bleibt cremig.

Nährwertangaben

Kalorien: 320kcal | Kohlenhydrate: 4g | Eiweiß: 10g | Fett: 32g
Du hast das Rezept ausprobiert?Verlinke @lachfoodies oder tagge #lachfoodies!

Alternativen

100 ml Schlagsahne = 2 EL griechischer Joghurt (Joghurt mit 10% Fett)

1 Msp. Stevia = 1 gehäufter EL Erythrit

Alle Zutaten, die wir regelmäßig verwenden, findest du in unserem Low Carb Shop.

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2018-10-11T16:19:20+00:00

18 Comments

  1. Eva-Maria 2. Januar 2015 at 14:59 - Antworten

    Danke für das tolle Rezept! Meine Familie und ich ernähren uns die meiste Zeit auch Low Carb – aber dennoch möchte man mal ein Stück Kuchen essen – da kommt dein Rezept echt gut an.
    Liebe Grüße und einen schönen Freitag,
    Eva-Maria

  2. Johnny 5. Oktober 2016 at 13:56 - Antworten

    Auch ich möchte mich für das wunderbare Rezept bedanken.Der Kuchen ist so schön saftig und die Schokoglasur macht den Kuchen perfekt.Habe noch nie so guten rüblikuchen gegessen.
    Vielen herzlichen Dank

    • Lachfoodies.de 5. Oktober 2016 at 20:22 - Antworten

      Hallo lieber Johnny, vielen lieben Dank für dein tolles Feedback! Wir freuen uns, dass dir der Kuchen so gut schmeckt. :) LG Julia

  3. Maren 14. November 2016 at 12:34 - Antworten

    Wobei da oben immer noch steht „Schokolade mit der Schokolade verrühren“. Aber sie soll doch mit der Sahne verrührt werden, oder?
    Gestern wieder gebacken – fürs Büro in doppelter Menge – lecker.

    • Lachfoodies.de 14. November 2016 at 16:19 - Antworten

      Hm, jetzt habe ich Lust auf diesen Kuchen. :D
      Ja, klar, da hast du Recht. Das ist wohl bisher keinem aufgefallen, danke für den Hinweis! :)
      LG
      Julia

  4. Laura 22. Februar 2017 at 19:12 - Antworten

    Mega!
    Endlich mal ein Kuchen, der super schmeckt und trotzdem low carb ist. Danke für das tolle Rezept!

  5. Nadine 8. März 2017 at 12:52 - Antworten

    Hallo. Habe alles nach Anleitung gemacht aber die Schokalde ist gar nicht wieder hart geworden . Woran kann das Liegen? LG Nadine

    • Lachfoodies.de 8. März 2017 at 18:37 - Antworten

      Hi Nadine, ich hoffe er hat dir trotzdem geschmeckt? :)
      Grundsätzlich wird die Schokolade nicht ganz hart, sondern ein bisschen fester, bleibt aber cremig. Wenn du eine harte Schoko-Glasur möchtest, dann musst du die Sahne weglassen.
      LG
      Julia

  6. corinne 25. März 2017 at 7:44 - Antworten

    Halli hallo :) ich find das rezept super, habs bereits 2mal gebacken=)

    Allerdings ist möhrenkuchen für mich eine tolle abwechslung und alternative, da ich hin und wieder lowcarb rezepte such ebenso ganz ohne zucker… also lass ich die schokolade weg, raspel stattdessen zitrone mitrein und mach am schluss ne glasur mit dem resten der zitrone. Auspressen und mischen mit xylit(birkenzucker). Mit einem holzspiesschen ein paar löcher machen und das zitrone/xylit gemisch aufm kuchen verteilen…. mmmh <3

  7. Tanyhoney 6. April 2017 at 13:06 - Antworten

    Ich ernähre mich seit einigen Wochen zuckerfrei, will aber an meinem Geburtstag übermorgen nicht auf Kuchen verzichten. Dieser Kuchen klingt toll und ich würde ihn gern ausprobieren. Reicht die Menge für ein ganz normales Backblech (60er Backöfen) oder muss ich ein kleineres Blech nehmen? Geht vielleicht auch eine Springform?
    Statt der Schokolade werd ich mich an einem Frosting aus Frischkäse, Stevia, Vanille und Zitronensaft probieren. Mmmhhh ich freu mich schon :-)

    • Julia 6. April 2017 at 13:13 - Antworten

      Das Rezept ist für ein kleines Blech gedacht. Wenn du ein normales Blech machen möchtest, dann verdoppel (oder verdreifach) die Menge einfach. Du kannst die Zutatenmengen ganz einfach umrechnen, indem du mit der Maus im Rezept über die Portionsmenge fährst. Dann erscheint ein Schieberegler. :)
      Die Frosting-Idee ist super. Ich habe schon von Lesern gehört, dass es sehr gut schmeckt. :)

  8. Tine 13. Juli 2017 at 12:59 - Antworten

    Hallo, ich würde es gern mit den genannten Alternativen zubereiten, hier stellt sich mir die Frage ob der Kohlenhydratanteil dann gleich bleibt?

  9. Bianca 27. Januar 2018 at 9:15 - Antworten

    Hallo,
    das Rezept hört sich sehr lecker an, werde es am Wochenende für den Geburtstag von meinem Patenkind backen.
    Habe mir aber überlegt, das ich eine Glasur aus Kokosöl und Backkakao mit Süßstoff mache.
    Wenn ich den kühl stelle, dann wird die Glasur ja auch hart.
    Mache das öfters im Bounty Quark und da schmeckt es mir sehr gut.
    Müsste doch eigentlich auch klappen, oder?

    • Lachfoodies.de 27. Januar 2018 at 9:16 - Antworten

      Hallo Bianca, ja das mache ich auch sehr gerne. Wenn der Kuchen kalt ist funktioniert das sehr gut. :-)

  10. Karin Stallmeister 24. Februar 2018 at 8:06 - Antworten

    Hallo ihr Beiden!
    Als erstes möchte ich sagen, das ich euren Blog super finde. TOLL,ist auch, das ihr die Zutaten verlinkt, damit man weiß welche Produkte ihr benutzt.
    Ich habe eine Frage zum Zuckerersatz. Xylit möchte ich nicht im Haus haben, da wir einen Hund haben. Falls doch mal etwas runter fällt. Ich hatte jetzt Xucker Light, Ehrytrit. Ich finde es komisch im Mund und auch bitter. Stevia hatte ich aus dem Supermarkt, fürchterlich bitter.
    Wie schmeckt das Stevia das Ihr benutz. Es wird ja in Mini-Mengen benutzt.
    Liebe Grüße Karin

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